Choeung Ek: Eine beklemmende Erinnerung
Choeung Ek, oft als die Killing Fields bezeichnet, ist ein trauriges Zeugnis für die Gräueltaten, die vom Regime der Roten Khmer begangen wurden. Der Ort liegt etwa 15 Kilometer südlich von Phnom Penh und war einst ein ruhiger Obstgarten, der in einen Ort des unvorstellbaren Schreckens verwandelt wurde. Zwischen 1975 und 1979 wurden hier schätzungsweise 17.000 Menschen hingerichtet. Die Opfer, von denen viele ehemalige Gefangene aus dem Tuol Sleng Gefängnis waren, wurden brutal ermordet und in Massengräbern begraben. Heute dient der Ort als einfühlsames Denkmal, mit einem zentralen Stupa, der die Schädel tausender Opfer enthält.
Den Besuch von Choeung Ek zu erleben ist eine zutiefst bewegende Erfahrung. Das Ausmaß der Tragödie ist überwältigend und die Atmosphäre des Ortes ist von feierlicher Besinnung geprägt. Obwohl es ein schwer zu ertragener Ort ist, ist er auch ein wichtiger, da er uns drastisch an die Folgen des Völkermords und die Bedeutung der Menschenrechte erinnert.